Alltag im norwegischen Traumtal

Das Leben hier im Dreamvalley ist sicher auf eine gewisse Weise einsam. Kontakt zu anderen Menschen hat man hier in der Regel nur dann, wenn man das selber will, ansonsten lebt man hier absolut abgeschieden und in Freiheit ohne äussere Einflüsse in mitten der Natur.

Das Haus von Tina ist wunderbar. Durch die vielen großen Fenster ist es sehr hell und durch das viele Holz und die Tierfelle, die überall verteilt sind, ist es gleich vom ersten Moment an sehr gemütlich.

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Das Haus ist in drei Teile aufgeteilt. Es gibt eine Werkstatt für Tinas Kunst, dann gibt es den Wohnbereich mit offener Küche (sogar mit Spülmaschine, die ich nicht einmal Zuhause habe!) und dann noch den Schlafbereich und Raum für viele Bücher, Yoga und Meditation. Es gibt ein separates Bad mit Badewanne sowie Waschmaschine.

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Nur die Toilette (für die großen Geschäfte) ist draußen so ca. 20 m entfernt.

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Für die, die es interessiert werde ich demnächst auch mal Bilder vom Inneren der Außentoilette einstellen – ist aber nicht besonders bekömmlich ;-), wobei durch die Kälte zumindest alles sofort einfriert und somit auch nicht stinkt.

Tinas Haus hat, wie in Norwegen wohl üblich, einen eigenen Brunnen zur Wasserversorgung. Das Wasser wird hochgepumpt und über einen Durchlauferhitzer erhitzt. Vor ein paar Tagen war es so stürmisch, dass mehrfach der Strom ausfiel, weshalb es dann auch kurzzeitig kein warmes Wasser gab und es am Abend immer wieder dunkel wurde im Haus. Das Essen war an diesem Abend dann aber glücklicherweise schon fertig gekocht, als das Licht ausfiel und wir haben dann schön gemütlich bei Kerzenschein zu Abend gegessen. Wenn es zu kalt wird, dann frieren hier teilweise die Wasserleitungen zu und dann kommt – zumindest in der Küche – überhaupt kein Wasser mehr. Und als ich vor ein paar Tagen mein kleines Geschäft auf dem Bidet verrichtet hatte und das Wasser zum Spülen laufen lies, da wollte es einfach nicht ablaufen und die Schüssel füllte sich immer weiter. Und so steht es nun da seit ein paar Tagen, denn die Abflussleitungen sind ebenfalls eingefroren. Wir haben es mit heissem Wasser und viel Salz versucht, aber hat alles nicht geholfen und so müssen wir warten, bis es wärmer wird und solange in die Badewanne pinkeln. Ist schon lustig hier 😉

2 thoughts on “Alltag im norwegischen Traumtal”

  1. Also ich wäre auch an einem Bild von der Toilette interessiert 🙂
    aber auch an einem von Deinem Zimmer und vor allen Dingen auch von DIR! Küsschen

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