Ankunft in Thailand – Patong (Phuket)

Nach 11 Stunden Flug von Frankfurt nach Phuket habe ich es nun endlich geschafft! Ich bin in Thailand. Und meine Unterkunft für die erste Nacht war auch schnell organisiert. Im Flugzeug hatte ich eine nette Sitznachbarin, mit der ich schnell in Kontakt kam. Sie erzählte mir unter anderem, dass ihr Freund sie am Flughafen abholen würde und so kam es schließlich, dass mich die Beiden mit dem Auto nach Patong mitgenommen haben und ich nun das Nachbarzimmer der gleichen Unterkunft bezogen habe. Mir war es ganz recht und ich freute mich über diese tolle Unterstützung, denn nach dem langen Flug mit nur 2 Stunden Schlaf war ich nicht sonderlich motiviert nach einer Unterkunft zu suchen.  Und zu meinem Glück bietet mir die Unterkunft auch kostenfreies WLAN.

Patong – kein Paradies, aber ideal für Partyfreunde

Vom Flughafen aus bis nach Patong waren es ca. 40 km mit dem Auto und so bekam ich gleich auch noch einen ersten Eindruck von Phuket, der mich allerdings nicht sonderlich begeisterte. Paradiesische Landschaften und Strände blieben aus. Ich fragte mich lange, ob wir das Meer überhaupt noch sehen würden. Wir fuhren im Linksverkehr durch enge Straßen, die nur so wimmelten von Autos, Rollern, Taxis und Bussen. Es war laut, chaotisch und machte auf mich nicht den Eindruck eines Urlaubsparadieses.

In der Unterkunft angekommen war ich dann aber fürs Erste glücklich. Ich hatte immer noch meinen Pullover und die lange Hose vom Flug an und draußen war es heiß und schwül und ich schwitzte – auch schon um 9 Uhr morgens! In meinem Zimmer packte ich die Sachen aus und stellte mich sofort unter die Dusche um mich kalt abzuduschen. Doch was da raus kam war leider überhaupt nicht kalt sondern pipi-warm und brachte mir nicht wirklich die ersehnte Abkühlung.

Der Zimmerpreis ist mir für meine Verhältnisse deutlich zu hoch. So überstehe ich keine 4 Monate in Thailand. Mit 1600 Thailändischen Baht (THB) kostet das Zimmer etwa 35€. Dafür habe ich eine Klima, ein eigenes Bad, einen Fernseher und ein wirklich großes Zimmer sowie freien Internetzugang, der wirklich gut und schnell ist. Dennoch kann ich es mir nicht leisten jede Nacht so viel für ein Zimmer zu bezahlen und ich bin gespannt, was mich da noch erwartet.

Phuket ist auf jeden Fall ganz und gar nicht das, was ich mir wünsche, aber das war mir auch schon im Vorfeld klar. Nun bin ich jedoch hier und verbringe meine erste und vermutlich auch letzte Nacht in Patong.

Der schönste Moment des heutigen Tages war der Sonnenuntergang am Patong Beach und das Gefühl, den feinen weißen Sand unter den Füßen zu spüren.

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Tagsüber ist der Strand sicherlich total überlaufen und mit Strandliegen und Schirmen zugepflastert, weshalb es mich auch überhaupt nicht reizt, hier baden zu gehen.

Es werden hier alle möglichen Wassersportarten angeboten, sodass es mit Sicherheit nie langweilig werden kann. Wer allerdings nach Ruhe und einem weitläufig leeren Strand sucht, der sucht vergeblich.

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Hunde gibt es ebenfalls einige. Manche tragen Halsbänder, manche nicht und ich kann nicht beurteilen, ob die Hunde zu irgendjemand gehören. Auf jeden Fall laufen sie vollkommen frei am Strand entlang und spielen miteinander oder feinden sich gegenseitig an.

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Für Partybegeisterte Urlauber ist Patong sicherlich der richtige Ort. Hier gibt es alles, was das Party- und Konsumentenherz begehrt. Bars, Restaurants, Geschäfte und viel leuchtende Außenreklame.

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An jeder Ecke gibt es irgendetwas zu essen und Thais, die auf der Flaniermeile mit kleinen lebendigen süß aussehenden Äffchen um den Arm gewickelt umherlaufen oder mit großen Echsen die Touristen begeistert wollen. Überall werden Fleyer von Partys und Bars hochgehalten und mit der aufziehenden Dunkelheit strömen immer mehr Menschen auf die Straßen, sodass man aufpassen muss, sich nicht auf die Füße zu treten.

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Meinen Geschmack trifft das alles nicht, denn auch das Publikum selbst ist häufig einfach nur abschreckend.

Und genau deshalb geht es gleich morgen früh weiter in ruhigere Gebiete und raus aus Phuket. Mit dem Bus fahre ich nach Khao Lak und hoffe darauf, dort für ein paar Tage bleiben zu können und mich von den anstrengenden vergangenen Wochen zu erholen.

 

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