lost somewhere in paradise

Nach nun exakt zwei Wochen Thailand habe ich das Gefühl für Zeit vollkommen verloren. Ich kenne den Wochentag, das Datum und die Uhrzeit nicht mehr und es spielt auch keine Rolle! Das ist hier auch das allgemeine Empfinden der Meisten.

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Dieses Gefühl ist unbeschreiblich und macht mich sehr zufrieden. Die Wörter „Termindruck“ und „Stress“ habe ich aus meinem Wortschatz gestrichen, denn kein Mensch braucht sowas in Wirklichkeit und mit der entsprechenden inneren Einstellung brauche ich diese Worte hoffentlich nie wieder in den Mund zu nehmen. Klar, ich bin hier im „Urlaub“ – das ist wohl richtig. Wenn es dann auf einmal wieder darum geht nicht nur Geld auszugeben, sondern auch wieder Geld zu verdienen, dann zeigt sich erst, wie gut oder schlecht das mit der inneren Einstellung funktioniert. Aber das ist zunächst egal und deshalb mache ich mir darüber erst wieder Gedanken, wenn es soweit ist.
Jetzt genieße ich erst mal den Augenblick und lebe in den Tag hinein, ohne zu wissen, was ich im nächsten Moment mache. So schön kann das Leben sein – einfach unglaublich!

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Entspannen, Leute kennenlernen und das Leben genießen
Nun mag sich vielleicht der ein oder andere fragen, was ich denn so den ganzen Tag mache. Nun, ich schlafe, spaziere am Strand, gehe schwimmen, esse und wechsle mein Bungalow alle zwei bis vier Tage.

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Dazwischen lerne ich immer wieder neue Leute kennen – sehr viele Deutsche – aber auch aus England, Österreich, Frankreich, Spanien, Finnland, Japan, China, uvm. Es ist so einfach neue Leute kennenzulernen. Die Menschen hier sind einfach sehr entspannt, zufrieden und ausgelassen. Es wird viel gelacht, gesungen und entspannt.

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Während ich hier diesen Artikel schreibe sitze ich in einer Bar mit wunderschönem Blick auf den Strand und das Meer. Im Hintergrund laufen die Red Hot Chilli Peppers…

 

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Ich muss zugeben, dass es mir schon jetzt nicht leicht fällt, meinen Blog fortzufüren. Wie soll das nur in einigen Wochen später aussehen? Ich habe auch bereits andere Reisende getroffen, die den gleichen Plan hatten und genauso „versackt“ sind und einfach keine Lust mehr hatten, sich an den Computer zu setzen

Wo bin ich eigentlich?
Nun, nachdem ich mich in Khao Lak in den Bus gesetzt habe hört mein Erinnerungsvermögen auf 😉
Ich befinde mich jetzt an einem ganz besonderen Ort, dessen Namen ich nicht nennen kann, damit es seinen Zauber aufgrund des steigenden Tourismus nicht so schnell verliert. Ich weiß, es ist gemein und gerne würde ich euch mehr erzählen und Bilder zeigen, doch ich tue das für alle, die diesen Ort lieben und ihn möglichst lange bewahren wollen, wie er ist. In Zeiten des Internets geht alles so verdammt schnell und was heute noch ein Paradies ist, kann morgen schon eine Müllhalde sein.
Auch die meisten Locals hier sind dankbar über den noch verhältnismäßig geringen Tourismus und freuen sich immer auf die Zeit, wenn nach der Hauptsaison die große Masse abgereist ist und alles noch entspannter und ruhiger zugeht.
Es ist ein ruhiger Ort, ohne besondere Tourismus-Bespaßung. Wer eine Klimaanlage braucht oder die Dienste eines Tourenguides in Anspruch nehmen möchte und am liebsten Tag und Nacht feiern möchte, der ist hier fehl am Platz.

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Treiben lassen und abwarten was passiert
Ich kann jetzt noch nicht sagen, wann und wohin ich weiterreisen werde. Ich entscheide von Tag zu Tag, von Moment zu Moment. Und ich kann auch jetzt noch nicht vorhersehen, wie gut ich das mit dem Blog hinbekomme. Internetzugang gibt es hier nur sehr eingeschränkt und das genieße ich total. Noch vor wenigen Tagen war ich der festen Überzeugung, dass ich ohne Internet und Computer nicht mehr glücklich sein könnte. Nun weiß ich es besser 😀

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4 thoughts on “lost somewhere in paradise”

  1. Liebe Alice

    schoen ein lebenszeichen von dir zu empfangen. Wuensche dir dass es so schoen weiter geht wie es derzeit ist.
    wir fliegen heute auch los und ich freu mich auch wenns nur zwei wochen sind.
    ich umarme dich.
    vlg anke

  2. Liebe Alice.
    Wie schön Deine Zeilen zu lesen und wenigstens 5 Minuten dem hier herrschenden Druck im Geiste zu entfliehen. Ich hoffe, Du geniesst jede Sekunde und nun weiß ich dass ich mir keine Sorgen machen muss wenn es nur selten Updates gibt. Du hast keine Lust… der beste Grund von allen.
    Alles Liebe Claudia

    1. Liebe Claudia,
      danke für deine verständnisvollen Worte. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so ergehen würde. Am liebsten hätte ich das Notebook für immer rausgeschmissen, obwohl ich noch vor zwei Wochen dachte, ich könnte nicht mehr ohne Computer und Internet leben. Verrückte Welt ist das! Aber so schööön 🙂

      1. Jaaa! Ging mir vor 14 Jahren in Honduras sehr
        Ähnlich und da war das Internet noch nur was für „Studenteköpp'“und Freaks. Aber die Zeit läuft in den Tropen und der Natur einfach ganz anders als in unserem Atomuhrtakt…! Lass es Dir gut gehen.

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